Ehrendoktorhut für Klaus Kießling

Rottenburg/Jurmala. 25. Juni 2014. Klaus Kießling (51), Präsident des Internationalen Diakonatszentrums IDZ mit Sitz in Rottenburg, ist von der Christlichen Hochschule Lettlands mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet worden. Der Theologieprofessor der Hochschule Frankfurt-St. Georgen lehrt im lettischen Jurmala als Gastprofessor. Die lettische Hochschule würdigte die Verdienste des promovierten Theologen und Psychologen unter anderem um die religionspädagogische und pastoralpsychologische Forschung. Kießling ist Diakon der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Schüler des kürzlich emeritierten Tübinger Theologieprofessors Albert Biesinger. Kießling habe wesentlich zur Weiterentwicklung der Christlichen Hochschule Lettlands beigetragen, betonte deren Rektorin Skaidrīte Gūtmane.

Als Präsident des IDZ, dessen Protektor der Rottenburger Bischof Gebhard Fürst ist, wurde Kießling im vergangenen Jahr im tschechischen Velehrad für vier weitere Jahre gewählt. Das IDZ wurde 1965 in Rom gegründet. Es war zunächst in Freiburg angesiedelt und kam 1992 in die Diözese Rottenburg-Stuttgart. Das IDZ hat zum Ziel, den Ständigen Diakonat zu stärken und zu erneuern.

Uwe Renz