„Ein Schatz für unsere Diözese“

Damit wurden die Nachwuchstheologen nach einer dreijährigen Einführungsphase in ein unbefristetes Dienstverhältnis in der Diözese Rottenburg-Stuttgart übernommen. Eine ebenfalls zum Ausbildungskurs gehörige Absolventin geht in ihre Heimatdiözese Dresden-Meißen zurück.

Die angehenden Pastoralreferentinnen und –referenten hatten über ihre Beauftragungsfeier das Bibelwort gestellt: „Wo euer Schatz ist, da ist auch Euer Herz.“ Mit Bezug auf dieses Wort sagte Weihbischof Kreidler: „Der Beruf des Pastoralreferenten und der Pastoralreferentin ist für unsere Kirche ein Schatz. Und Sie, zehn Männer und Frauen, die heute für diesen Beruf einstehen und die ich beauftragen darf, sind ein Schatz für unsere Diözese und für unsere Gemeinden.“ Dieser Beruf in der Seelsorge lasse sich nicht ein einheitliches Berufsprofil fassen, sagte der Weihbischof, aber eines solle dieser Beruf immer sein: „Begleiter von Menschen, weil er zutiefst, positiv neugierig Interesse am Leben der Menschen hat“. Eines liege ihm besonders am Herzen, gab Weihbischof Kreidler den jungen Seelsorgerinnen und Seelsorgern mit auf den Weg: „Begleiten Sie die Menschen so, dass diese eine Vorstellung bekommen vom Schatz ihres Lebens, in welchem Gott schon immer als der ‚Ich-bin-da’ gegenwärtig ist.“

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Michael Antoine wurde im Januar 1976 in Geislingen/Steige geboren. Die Pfarrei St. Martinus in Lauterstein-Nenningen (Dekanat Göppingen-Geislingen) ist seine Heimatgemeinde. Nach dem Theologiestudium in Tübingen, Rom und Erfurt war er während seiner Zeit als Pastoralassistent in der Seelsorgeeinheit Donau-Winkel (Dekanat Ehingen-Ulm) tätig. Sein künftiger Aufgabenbereich wird die Seelsorgeeinheit Welzheim-Rudersberg (Dekanat Rems-Murr) sein.

Miriam Dierenbach stammt aus der Erzdiözese Freiburg. Im April 1979 in Freiburg geboren, wuchs sie in Pfaffenweiler auf; die dortige Pfarrei St. Columba ist ihre Heimatpfarrei. Nach dem Studium der alten Sprachen Latein, Griechisch und Hebräisch in Ehingen an der Donau studierte sie in Tübingen und Cambrigde Theologie und Englisch. Ihre Ausbildungszeit als Pastoralassistentin verbrachte sie in St. Gallus in Tettnang (Dekanat Friedrichshafen). Künftig wird sie zu jeweils 50 Prozent als katholische Hochschulseelsorgerin in Weingarten und Ravensburg und als Pastoralreferentin in St. Gallus in Tettnang tätig sein.

Angelika Fischer wurde im Februar 1979 in Leipzig geboren. Die Pfarrei St. Kunigunde in Pirna ist ihre Heimatgemeinde. Nach Abschluss ihres Theologiestudiums in Tübingen und in Dublin (Irland) war sie als Pastoralassistentin in der Seelsorgeeinheit Neckarknie in Stuttgart-Bad Cannstatt tätig. Angelika Fischer geht jetzt nach Sachsen zurück und arbeitet künftig als Dekanatsjugendreferentin in Dresden.

Joachim Klopfer wurde im März 1978 in Ellwangen an der Jagst geboren. Aufgewachsen ist er in Aalen-Wasseralfingen; die dortige Pfarrei Stephanus ist seine Heimatgemeinde. Er studierte in Tübingen und Wien Theologie und wurde dann in der Seelsorgeeinheit Freudenstadt und Alpirsbach ausgebildet. Seine künftige Wirkungsstätte als Pastoralreferent ist Stuttgart-Vaihingen, Stuttgart-Rohr und Stuttgart-Büsnau.

Ulrike Krezdorn wurde im Januar 1980 in Bad Saulgau geboren. Die Pfarrei St. Georg in Königseggwald im Dekanat Saulgau ist ihre Heimatgemeinde. Sie studierte in Tübingen und Innsbruck Theologie. Ihre Ausbildungszeit als Pastoralassistentin absolvierte sie in der Seelsorgeeinheit Neckar-Baar im Dekanat Rottweil. Die Pfarrei St. Franziskus im Stadtteil Schwenningen der Doppelstadt Villingen-Schwenningen, in der sie ihre Beauftragung als Pastoralreferentin erhält, war auch die Wirkungsstätte während ihrer Ausbildung. Künftig wird sie in der Seelsorgeeinheit Ehingen-Stadt (Dekanat Ehingen-Ulm) tätig sein.

Daniela Kriegisch wurde im April 1979 in Göppingen geboren. Aufgewachsen ist sie in Rechberghausen, die Pfarrei Mariä Himmelfahrt dort ist ihre Heimatgemeinde. In Tübingen und Münster studierte sie katholische Theologie. Als Pastoralassistentin erfuhr sie ihre Ausbildung in der Seelsorgeeinheit Herrenberg-Gäu (Dekanat Böblingen). Als Pastoralreferentin wird sie künftig in der Seelsorgeeinheit Am Limes (Dekanat Ostalb) tätig sein, zu der die Pfarreien Herlikofen, Iggingen und Hussenhofen gehören.

Elisabeth Mittnacht wurde im September 1977 in Bad Mergentheim geboren. Ihre Heimatpfarrei ist St. Michael in Igersheim (Dekanat Mergentheim). In Benediktbeuern und Würzburg studierte sie katholische Theologie. Ihre Ausbildungszeit als Pastoralassistentin verbrachte sie in der Seelsorgeeinheit Öhringen-Neuenstein im Dekanat Hohenlohe. Für die kommenden zwei Jahre wird sie in die Seelsorgeeinheit Neckar-Baar (Schwenningen) im Dekanat Rottweil sowie für die Seelsorge auf der Landesgartenschau 2010 in Villingen-Schwenningen abgeordnet.

Markus Neff wurde im Juni 1978 in Bad Waldsee geboren. Seine Heimatgemeinde ist St. Martin in Aulendorf. In Tübingen und Sydney (Australien) studierte er Theologie. Tübingen war und bleibt sein Tätigkeitsbereich: In der Seelsorgeeinheit Tübingen, St. Michael und St. Pankratius wurde er als Pastoralassistent ausgebildet, in der Seelsorgeeinheit Tübingen, St. Paulus und St. Petrus wird er künftig als Pastoralreferent tätig sein.

Mojca Alexandra Sekne wurde im April 1970 im slowenischen Kranj geboren. Ihre Heimatpfarrei ist Sv. Jurij in Sencur in Slowenien. Ebenfalls in Slowenien, in Ljubljana, studierte sie Theologie. Als Pastoralassistentin wurde sie in der Seelsorgeeinheit Starzach-Bierlingen (Dekanat Rottenburg) ausgebildet. In der Seelsorgeeinheit Wernau im Dekanat Esslingen-Nürtingen wird sie künftig als Pastoralreferentin tätig sein.

Uwe Volkert wurde im Juni 1977 in Heilbronn geboren. Im oberschwäbischen Weißenau, in der Pfarrei St. Peter und Paul, ist seine Heimatgemeinde. Sein Theologiestudium absolvierte er in Salamanca (Spanien) und Tübingen. Als Pastoralassistent wurde er in der Seelsorgeeinheit St. Elisabeth in Stuttgart ausgebildet. Künftig wird er als Geistlicher Leiter bei der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) tätig sein.

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