„Ein verlässlicher, diskreter und hilfsbereiter Gesprächspartner und Ratgeber“

Dies hat Bischof Gebhard Fürst dem Prälaten in einem Gratulationsschreiben zu dessen 70. Geburtstag am Mittwoch (30. Juli) bestätigt. Glaser habe zeitlebens „voller Überzeugung und daher überzeugend“ vorgelebt, was heiße, „mit Leib und Seele Priester zu sein“, würdigt Bischof Fürst den Jubilar, dem er zugleich bescheinigt, dass er als „loyaler, engagierter und besonnener Domkapitular“ im Kreise der engsten Mitarbeiter eine wichtige Rolle einnehme.

Franz Glaser wurde am 30. Juli 1938 in Schemmerhofen (Kr. Biberach) geboren. Zum Priester geweiht wurde er am 18. Juli 1965 in Riedlingen. Nach Vikarsjahren in Bolheim, Stuttgart-Rot und Urach wurde er im Juni 1970 Stadtpfarrer von Urach. Im November 1977 wechselte er als Pfarrer nach Baindt (Kr. Ravensburg); zugleich wurde ihm die Studentenseelsorge an der Pädagogischen Hochschule Weingarten übertragen. Auch danach blieb Glaser Oberschwaben treu: Im November 1982 kam er als Pfarrer an die Pfarrei St. Blasius in Ehingen an der Donau, zu der auch die Betreuung der Gemeinde Nasgenstadt gehörte. Im Laufe der folgenden Jahre kamen zusätzliche Aufgaben als Pfarrverweser in Altsteußlingen und Gamerschwang dazu. Im Oktober 1984 wurde er zum Kreisdekan des Alb-Donau-Kreises gewählt und übte dieses Amt bis Juli 1996 aus. Parallel dazu, von Dezember 1990 bis September 1997, war er Dekan des Dekanats Ehingen. Mit Wirkung vom 16. September 1997 berief ihn der damalige Bischof Walter Kasper als Domkapitular nach Rottenburg und übertrug ihm die Verantwortung für das gesamte in der Seelsorge der Diözese tätige Personal; diese Leitung der heutigen „Hauptabteilung V – Pastorales Personal“ hat er bis heute inne. Im Juni 1998 wurde Franz Glaser zum Päpstlichen Ehrenkaplan, im Februar 2002 zum Päpstlichen Ehrenprälaten ernannt.