Eindrucksvolles Zeugnis verantwortlichen Lebens und solidarischen Handelns

Im Festgottesdienst zum 150-jährigen Bestehen der Kolpingfamilie in Schwäbisch Gmünd betonte der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit Bezug auf das Leitwort des Kolpingwerkes, soziales Handeln sei "nicht ein Seitenarm, eine Unterabteilung" der Kirche neben vielem anderen. Glaube sei vielmehr "aus seinem Innersten heraus Handeln für die Welt und für die Menschen", sagte Bischof Fürst. Christsein bedeute, "tatkräftig unheile Strukturen und Situation zu heilen". Der Kern der Botschaft Jesu und der Inbegriff seines Lebens sei die Solidarität mit den Menschen, besonders derer, "die am Rande stehen und keine Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben". Nachfolge Jesu bedeute "bedingungslosen Einsatz für das Leben, gerade dort, wo es schwach, bedroht, behindert und gefährdet ist", so der Bischof. Das erfordere Sensibilität, Aufmerksamkeit und die Fähigkeit mitzuleiden. Dies den "Zeichen der Zeit" entsprechend wahrzunehmen und zu verwirklichen, sei die "Freiheit und Herausforderung der Christenmenschen", sagte Bischof Fürst.