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Einreise endlich wieder möglich

Der neunte Jahrgang der Reverse-Freiwilligen tritt seinen Dienst an. Foto: BDKJ

Der neunte Jahrgang der Reverse-Freiwilligen tritt seinen Dienst an. Foto: BDKJ

Am 3. Oktober wurden acht Freiwillige aus Argentinien, Mexiko, Paraguay und Brasilien in ihre Einsatzstellen in der Diözese entsendet.

Zwei junge Erwachsene aus Uganda hatten ihren Weltkirchlichen Friedensdienst (WFD) bereits im April angetreten. Die Einreise von zwei Freiwilligen aus Indien ist für Oktober geplant. Alle Reversefreiwilligen dieses Jahrgangs wie auch ihre Einsatzstellen mussten und müssen weiterhin viel Geduld für die Organisation ihrer Einreise aufbringen.

Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie war monatelang nicht abzusehen, ob und vor allem wann eine Einreise der Freiwilligen möglich sein würde.
In vielen Partnerländern waren die Behörden für die Visabeantragung geschlossen oder Ausgangsbeschränkungen verhinderten die Anreise zur Botschaft. Hinzu kamen wechselnde Regularien für den internationalen Reiseverkehr, die zeitweise eine Einreise nach Deutschland nicht erlaubten. Trotz alledem bereiteten die sich die jungen Erwachsenen im Rahmen von Seminaren in Argentinien, Brasilien, Mexiko und Indien für ihren Dienst vor.

Indische Freiwillige warten noch auf Einreiserlaubnis

Im März 2021, während sich in Deutschland noch viele Einrichtungen im Lockdown befanden, konnten schließlich zwei Freiwillige aus Uganda nach Deutschland einreisen. Sie haben dadurch gegenüber ihren Mitfreiwilligen einen kleinen Vorsprung, was das Einleben in Deutschland betrifft. Im Sommer erhielten innerhalb weniger Wochen auch die Freiwilligen aus Argentinien, Mexiko und Paraguay ihre Einreisegenehmigung für Deutschland. Kurz darauf gab es auch den positiven Bescheid aus Brasilien. Die indischen Freiwilligen warten hingegen noch auf eine Antwort aus der deutschen Botschaft.

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Die vergangenen Monate und Wochen waren für das WFD-Team beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) durch einen hohen Organisationsaufwand aber auch motivierenden Erlebnissen geprägt. „Besonders herausfordernd waren die unterschiedlichen Zeitpunkte der Einreise und die damit verbundenen Quarantäneregeln“, meint Bildungsreferentin Anna Lippert. Angetrieben habe sie in dieser Zeit „die Motivation von jedem und jeder einzelnen, die über die lange Wartezeit nicht abgebrochen ist.“ Dankbar zeigt sich Anna Lippert auch für die vielfältige Unterstützung der Einsatzstellen und ehemaliger WFD-Freiwilligen. „Sie haben viele Behördengänge übernommen oder organisierten Kochsessions und Ausflüge.“ Ein besonderes Highlight war der Besuch auf einem Bio-Bauernhof inklusive Apfelernte und Traktorfahrt.

Luis Mello aus Brasilien ist inzwischen gut in seinem Einsatzort Oberndorf angekommen. Er spricht begeistert von den Begegnungen der vergangenen Tage: „Was mich am meisten beeindruckt, ist die Freundlichkeit und Gastfreundschaft, die noch größer ist, als ich es erwartet hatte. Obwohl wir unterschiedliche Sprachen sprechen, versuchen die Menschen mit mir zu kommunizieren. Und es funktioniert!“

Weitere Informationen unter: www.bdkj.info/wfd

Die Reverse-Freiwilligen des Jahres 2021/2022

Aus Argentinien
Natali Bolzan, Kirchengemeinde Balingen
Enzo Cordoba, Kirchengemeinde Heilbronn-Sontheim
Valentina Lopez, Schulstiftung Ravensburg

Aus Mexiko
Ever Hernandez, Kirchengemeinde Isny
Evelio Santigo, Kirchengemeinde Bad Waldsee

Aus Paraguay
Soledad Urunaga, Kolping und Kirchengemeinde Geislingen

Aus Brasilien
Luis Mello, Kirchengemeinde Oberndorf am Neckar
Milene Kullmann, Kirchengemeinde Metzingen

Aus Uganda (seit April 2021)
Angella Nandita, Katholischer Kindergarten in Aalen
Rogers Ssebulime, Astrid-Lindgren-Schule in Neckarsulm

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