Energie zu erschwinglichen Preisen

Als eigenständiges Unternehmen wird die KSE künftig ausschließlich Kirchengemeinden sowie kirchliche und soziale Einrichtungen mit Energie beliefern. Damit sie dies möglichst günstig tun kann, ist die Gesellschaft satzungsgemäß nicht gewinnorientiert, sondern gibt die eingekaufte Energie zu geringst möglichen Preisen an die Kirchengemeinden sowie Einrichtungen von Caritas und Diakonie weiter. Durch eine gezielte Einkaufsstrategie sowie über möglichst große Mengen sollen die Preise so günstig wie möglich gehalten werden.
Die steigenden Energiepreise werden für die Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen zunehmend zu einer finanziellen Belastung, die diese oft kaum mehr bewältigen können. Indem sie über die KSE ihre Energie an den Börsen sowie über Ausschreibungsverfahren einkaufen können, werden die Kirchen mehr Einflussmöglichkeiten auf die Preisgestaltung erhalten. Die globale Preisentwicklung auf dem Energiemarkt lässt sich nach Aussage der Kirchen zwar nicht verhindern, jedoch können lokale Auswirkungen erträglicher gestaltet werden.
In einem ersten Schritt wird die KSE zum 1. Januar 2009 die Erdgasversorgung für diejenigen Kirchengemeinden sowie kirchlichen und sozialen Einrichtungen in Baden-Württemberg aufnehmen, die noch von dieser Energiequelle abhängig sind und eine Versorgung durch die KSE wünschen. Das Energieversorgungsunternehmen der Kirchen garantiert seinen Kunden einen Festpreis für 12 Monate; eine Mindestabnahmeverpflichtung besteht nicht.
Mit der Versorgung durch die KSE wird solchen Kirchengemeinden sowie kirchlichen und sozialen Einrichtungen wirtschaftliche Erleichterung verschafft, die derzeit auf die Nutzung herkömmlicher Energiequellen angewiesen sind. Ungeachtet dessen fördern die Kirchen konsequent und mit hohen Investitionen den Ausbau der Nutzung regenerativer Energien und klimaschonender Technologien.