Erfolg für Humanität in der Gesellschaft

Rottenburg 6. November 2015. Als „Erfolg für die Humanität in der Gesellschaft“ hat Bischof Gebhard Fürst die heutige Entscheidung des Deutschen Bundestages zur Regelung der Suizidbeihilfe kommentiert. Das Leben habe damit eindeutig Vorrang erhalten, sagte Bischof Fürst.

„Ich bin froh und dankbar für diese Entscheidung“, so der Bischof. Nur auf diesem Wege, wenn organisierte Beihilfe zum Suizid unter Strafe gestellt werde, könne Freiheit und Würde in der letzten Lebensphase umfassend gesichert werden. „Wir werden uns als Kirchen weiterhin für eine Kultur der Hilfe im Sterben einsetzen und entsprechende Hilfen anbieten.“

In der heutigen Entscheidung sieht der Rottenburg-Stuttgarter Bischof gleichzeitig die Aufforderung, alles Mögliche zu tun, um den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung systematisch weiterzuentwickeln.

Uwe Renz

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