Ermutigung für alle im Klimaschutz Engagierten

Das Nobelpreiskomitee in Oslo hat die Auszeichnung am Freitag dem ehemaligen amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore sowie dem UN-Klimarat zugesprochen. Mit der Verleihung an eine Einzelpersönlichkeit ehre das Komitee auch alle diejenigen mit, die sich aus eigener Initiative gegen eine weitere Klimaverschlechterung engagierten, sagte Bischof Fürst. Die Auszeichnung an eine UN-Institution mache zugleich deutlich, dass Klimaschutz und Klimawandel eine epochale Herausforderung für die Staatengemeinschaft insgesamt und eine der entscheidenden Fragen für die Menschheitszukunft seien, betonte der Bischof. Dass der Friedensnobelpreis für ökologische Bemühungen verliehen werde, so Bischof Fürst, weise auf ein erstarktes Bewusstsein dafür hin, dass ein sorgsamer Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen zuinnerst mit einer aktiven Friedenspolitik zusammenhänge. Für Christen sei der Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung ein konkreter Ausdruck dafür, dass die biblische Botschaft einen umfassenden Frieden zum Inhalt habe, der das Heilwerden der Menschen und jeder Kreatur betreffe, sagte der Rottenburger Bischof.

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat im Juli 2007 eine Klimainitiative ausgerufen, in der Investitionen und Projekte in Kirchengemeinden und Einrichtungen der Diözese zur Förderung des Klimaschutzes besonders gefördert werden.