Europa-Flair in Oberschwaben

Öffentlich zugänglich ist eine Martinus-Ausstellung im Kloster. Ebenfalls öffentlich ist ein Konzert des Vokal-Ensembles „Diabolus in Musica“ am Freitagabend (20 Uhr) in der Basilika mit Madrigalen aus der St.-Martini-Feier zu Tours im 13. Jahrhundert. Auf dem nicht öffentlichen Kongress diskutieren Fachleute über den heiligen Martinus, Diözesanpatron der Diözese Rottenburg-Stuttgart. An ihn erinnern im schwäbisch-fränkischen „Martinsland“ unter anderem zahlreiche Kirchen und kirchliche Einrichtungen. Ein Netz von Martinuswegen durchzieht die Diözese auf 1.200 Kilometer Länge; der europäische Martinusweg wurde 2005 vom Europarat zum Kulturweg ernannt. Der Heilige aus dem vierten Jahrhundert und Leitfigur der Franken steht als gelernter Soldat, zum Christentum übergetretener Glaubenszeuge und als populärer „Mantelteiler“ besonders für diakonisch-missionarisches Engagement der Kirche. Geboren wurde er im heute ungarischen Szombathely; als Mantelteiler von Amiens und als Bischof von Tours erlangte er Berühmtheit und wurde zu einem Europa-Heiligen.

Hinweis an die Redaktionen: Zur Berichterstattung über den von der Akademie der Diözese organisierten Fachkongress sind Sie herzlich eingeladen. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Rainer Öhlschläger, Telefon (0751) 5686-0, Email: weingarten(at)akademie-rs.de.