Familienschule fürs Leben

Vor der Kamera präsentierte er sich am späten Dienstagabend für die Sendereihe „Alpha und Omega“ der katholischen Redaktion KIP-TV zusammen mit der Großfamilie Straub aus Gruibingen. „Mutter, Vater, Kinder“ heißt die Sendung, die in der zweiten Januarhälfte auf privaten Kanälen gesendet wird. Vater, Mutter und sieben Kinder unterhielten sich im Studio über Familienfreuden und -leiden. Elias hatte einen besonderen Stand in der Runde: Bischof Fürst ist sein Ehrenpate.

Eine Lebensschule sei die Familie, sagte der Bischof. Hier würden Kinder lernen, mit anderen grundlegende Werte einzuüben. Davon profitiere die Gesellschaft, für deren Zusammenhalt die Familie eine entscheidende Rolle spiele. Deswegen, so Bischof Fürst, habe die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Motto „Familien stärken“ zur zentralen Priorität erhoben. Es sei schon toll, so viele Geschwister zu haben, meinte Straub-Buben Raphael, und viele seiner Kumpels würden ihn darum beneiden. Sein Bruder stimmte zu, räumte aber ein, dass es bei der Abstimmung übers Fernsehprogramm schon ab und zu Differenzen gebe. Die einzige Schwester, Katharina, meinte, sie fühle sich wohl in ihrer Familie und freue sich, wenn sie am Wochenende und in den Ferien vom Internat nach Hause komme.

2008 begann der Bischof damit, mit Unterstützung der Stiftung „Lebensraum für die Familie“ Ehrenpatenschaften in kinderreichen Familien zu übernehmen. Elf Patenkinder hat er inzwischen als ein solcher Pate; vier weitere kommen in den nächsten Wochen dazu.

Uwe Renz