Feriendörfer im Aufwind

Seit 2006 ist die Zahl der Übernachtungen in den drei Dörfern Schramberg-Sulgen, Eglofs im Allgäu und Langenargen am Bodensee nach Angaben des Familienerholungswerks (few) der Diözese von 74.500 auf 83.000 gestiegen. Der stärkste Anstieg war mit 14 Prozent in dem seit 40 Jahren bestehenden Feriendorf Sulgen zu verzeichnen. Beim Besuch dort sagte Bischof Gebhard Fürst am Donnerstag, mit den Feriendörfern wolle die Diözese Familien als Lernorte des Glaubens und als Wurzelwerke für Kirche und Gesellschaft stärken. „In Ehe und Familie können Menschen gute Wurzeln schlagen, die Halt im Leben geben."

Der Trend ist laut few-Geschäftsführer Reinhard Spohrer erlebnispädagogischen Attraktionen wie beispielsweise dem Hochseilgarten in Sulgen und einem geschärften familienpädagogischen Profil zu verdanken. Der Ausbau der Feriendörfer gehe zudem mit einem Trend zum Familienurlaub in Deutschland einher. Das few kooperiere mit anderen Trägern, um Eltern Angebote zur Stärkung der Erziehungskompetenz („kess erziehen") zu machen. Spohrer zufolge sollen ab 2010 Familien-Gruppenfreizeiten durch die diözesane Stiftung „Lebensraum für die Familie" unterstützt werden.

Hinweis: www.familienerholungswerk.de