Finanzmittel für den Fortbestand der Universität Witten/Herdecke kommen nicht von der Kirche

1. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart ist weiterhin an einem Fortbestehen der UWH interessiert und unterstützt in Verhandlungen mit dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie die entsprechenden Bemühungen.
2. Der Beitrag der Diözese Rottenburg-Stuttgart besteht nicht in einer finanziellen Unterstützung, sondern im Angebot einer strategischen Partnerschaft mit der UWH, in deren Rahmen die Errichtung eines von der Kirche zu besetzenden Ethik-Lehrstuhls sowie die Kooperation mit kirchlichen Krankenhäusern vorgesehen ist.
3. Die in einer Pressekonferenz vom heutigen Tag durch den nordrhein-westfälischen Innovationsminister Dr. Andreas Pinkwart genannten Finanzmittel stammen nicht aus Mitteln der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der in ihrem Auftrag verhandelnden Martinus Consult GmbH und daher auch nicht aus Kirchensteuermitteln.
4. Diese Gelder stammen von dritter Seite, d. h. von anderen Interessenten und Sponsoren, und wurden von RA Artur Maccari, der auch für die Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Martinus Consult GmbH verhandelt, gebündelt und in den Verhandlungen mit dem