Forderungen der Kirche aufgegriffen

Die grün-rote Koalition habe von der Diözese seit Jahren erhobene Forderungen in den Vertrag einfließen lassen. Jetzt sei ein Gesamtkonzept erkennbar, die in den letzten Jahren entstandene „Unübersichtlichkeit von Projekten und Modellen“ werde beendet.

Als wegweisend hob Stetter-Karp in Übereinstimmung mit dem Landesverband katholischer Kindertagesstätten die verbindliche und gesetzlich verankerte Einführung des Orientierungsplans für Kindertagesstätten hervor. Sie lobte zudem den Ansatz einer „alltagsintegrierten Sprachförderung“, einen Aktionsplan zum Ausbau der Erzieherberufe sowie einen Ausbau von Kindertagesstätten zu Familienzentren. Auch dass der Stellenschlüssel in den Einrichtungen erhöht werden solle, begrüßte die Ordinariatsrätin. Als Erfolg bezeichnete sie es, dass der seit sechs Jahren von der Diözese Rottenburg –Stuttgart geforderte Armuts- und Reichtumsbericht nun von der neuen Regierung mit dem Schwerpunkt Kinderarmut erbracht werden soll. Die Diözese selbst und ihr Caritasverband hatten 2009 eine eigene Kinderarmutsstudie vorgelegt. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart betreut in ihren Kindertagesstätten rund 50.000 Kinder.