Franz Scheffold vom Papst zum Monsignore ernannt

Der 70-jährige Scheffold wurde in Laupheim geboren und 1960 in Rottenburg zum Priester geweiht. Er war Vikar in Ludwigsburg und danach von 1961 - 1962 Präfekt am Knabenseminar in Leutkirch, dann zwei Jahre lang Präfekt am Martinihaus in Rottenburg und wiederum zwei Jahre lang Kaplan in Ehingen an der Donau. Seine erste Pfarrstelle trat er 1966 in der Kirchengemeinde St. Martinus, Dietenheim, an, wo er bis 1975 Pfarrer war. In dieser Zeit bekleidete er von 1970 -1975 das Amt des Dekans des Dekanates Laupheim.

Von 1975 - 1991 war Franz Scheffold Pfarrer in Heilig Kreuz, Rottweil, und in den Jahren 1980 - 1991 Kreisdekan des Dekanatsverbandes im Kreis Rottweil. Er engagierte sich von 1981 bis 1986 im Priesterrat und in der Bistums-KODA. 1990 ernannte ihn Kardinal Walter Kasper, der damalige Bischof von Rottenburg-Stuttgart, zum „Geistlichen Rat”. Nach dem zweiten Pfarrstellenwechsel war Scheffold in den Jahren 1991 - 2003 Pfarrer von St. Martinus in Langenargen, in dieser Zeit von 1995 - 1996 stellvertretender Dekan des Dekanates Friedrichshafen und von 1996 - 2003 Dekan des Dekanates Friedrichshafen. Seit 2003 ist er Hausgeistlicher der Steyler Missionsschwestern in Laupheim und seit 2004 Diözesanpräses des diözesanen Mesnerverbandes. Als solcher trägt er Sorge, dass der Dienst des Mesners spirituell und liturgisch fundiert ist und zu einer lebendigen Feier der Liturgie beiträgt.

In Deutschland ist der Titel "Monsignore" die Bezeichnung für die päpstlich-geistlichen „Kammerherren" oder auch „Päpstlichen Ehrenkapläne“, die dem Papst zugeordnet sind. Unter ihnen gibt es auch so genannte "Ehrenkämmerer außerhalb Roms", „Monsignores“, die ihrem Bischof unterstehen. Mit dem Ehrentitel würdigt der Papst das Wirken von Geistlichen in der Kirche.