Frauen stehen für Veränderungsprozesse in Kirche und Gesellschaft

Aus der Fülle handeln – Frauen gestalten Zukunft“, lautet das Motto dieser Veranstaltung. „In vielfältiger Weise sind Frauen in Gesellschaft und Kirche engagiert und stellen ein nicht hoch genug zu bewertendes Potenzial für Veränderungsprozesse dar“, sagt Barbara Schwarz-Sterra, Leiterin des Fachbereichs Frauen der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Eingeladen zu dem Kongress sind Frauen, die Interesse an der Gestaltung von Kirche und Gesellschaft haben. 15 Kirchen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Baden-Württemberg sind an der Vorbereitung und Gestaltung dieses Kongresses beteiligt.

Das vielfältige Programm dieses „ökumenischen Großereignisses“, so Schwarz-Sterra, ist in drei Bereiche gegliedert: Der erste setzt sich mit aktuellen sozialen und politischen Themen auseinander und erarbeitet Lösungsansätze für die Probleme unserer Gesellschaft auseinander; der zweite Komplex weitet den Horizont über die eigene Region und Konfession hinaus und befasst sich unter weltweiter Perspektive mit den Lebensumständen von Frauen; der dritte Komplex schließlich widmet sich den gemeinsamen christlichen Wurzeln und befasst sich mit neuen Formen der Spiritualität von Frauen.

Einzelthemen der Veranstaltung sind zum Beispiel: Wie können eine gerechtere Verteilung der Güter oder eine neue Bewertung des Verhältnisses von Familienarbeit und Erwerbstätigkeit gelingen? Wie bereichern Frauen unterschiedlicher Herkunft und Tradition die Kirchen? Wie können Spiritualität und Weltengagement im Alltag gelebt werden.