Geborener Seelenführer und Lebensbegleiter

Als vom Evangelium Christi durchdrungener Mensch sei Monsignore Schmid immer von der Frage umgetrieben, was Mitmenschen benötigen und was Gott ihnen im jeweiligen Moment zusprechen wolle, heißt es im Glückwunsch- und Dankesbrief des Bischofs. Bis heute sei der Jubilar gesuchter Beichtvater und Begleiter in schwierigen Lebens- und Glaubenslagen.

Nach seinem Theologiestudium war Peter Schmid zunächst Präfekt am Bischöflichen Konvikt Borromäum in Ellwangen, 1976 ließ er sich zum Priester weihen. Ein Jahr später wurde er Repetent am Priesterseminar in Rottenburg, dann Subregens. 1984 trat er seinen Dienst als Superior der Franziskanerinnen von Heiligenbronn und als Pfarrer der dortigen Kirchengemeinde an. 1996 ernannte ihn der damalige Bischof Walter Kasper zum Domkapitular und übertrug ihm die Leitung des Bischöflichen Schulamtes der Diözese. 2002 übernahm Monsignore Schmid die Leitung des Geistlichen Zentrums Kloster Heiligkreuztal und war Pfarrer der dortigen Gemeinde St. Anna sowie Geistlicher Beirat der Stefanus-Gemeinschaft. Seit Jahresbeginn lebt Schmid im Ruhestand im Kloster Sießen.

Uwe Renz