„Gemeinsam für gute Nachrichten aus Afrika sorgen“

Am Beispiel der Region Gambella im äußersten Westen Äthiopiens zeigt missio, wie sich Männer und Frauen der Kirche in entlegenen Regionen Afrikas für arme Volksgruppen einsetzen. Das Grenzgebiet zum Sudan ist geprägt von Wetterextremen, Hunger, einem hohen Malariarisiko sowie mangelnder medizinischer und schulischer Infrastruktur.

Die katholische Kirche engagiert sich für den Frieden zwischen verfeindeten Volksgruppen wie den ansässigen Anyuak und den aus dem Sudan geflohenen Nuer. „Priester, Schwestern und Laien setzen sich in der entlegenen Region für gleiche Bildungschancen und bessere Lebensbedingungen für alle Ethnien ein“, so der derzeitige Leiter der Kommission Weltkirche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Johannes Bielefeld. Die missio-Präsidenten Pater Eric Englert und Prälat Dr. Klaus Krämer betonen: „Um der armen Bevölkerung die Liebe Gottes nahe zu bringen, brauchen sie einen starken Glauben und eine qualifizierte Ausbildung.“ „Gemeinsam können wir für gute Nachrichten aus Afrika sorgen“, sagt TV-Moderatorin Gundula Gause.

Im Vorjahr ergaben die bundesweiten Kollekten zum Afrikatag rund 2,26 Millionen Euro. Mit den Erlösen finanziert missio die Aus- und Fortbildung von kirchlichen Mitarbeitern, Priestern, Schwestern und Ordensleuten in Afrika. Der Afrikatag wird in der Diözese Rottenburg-Stuttgart am 1. Januar begangen. Er ist die älteste Kollekte der Welt. Sie wurde 1891 von Papst Leo XIII. ursprünglich zur Bekämpfung der Sklaverei eingeführt. Seither appelliert die katholische Kirche an ihre Gläubigen, sich durch Spenden und Gebete für die ärmsten Menschen in Afrika einzusetzen und Ausbildungen für kirchliches Personal zu ermöglichen.

Das Internationale Katholische Missionswerk missio mit Sitz in Aachen und München unterstützt die katholische Kirche in mehr als 160 Partnerländern in Afrika, Asien und Ozeanien. Das Hilfswerk zählt in Deutschland rund 300.000 Mitglieder. Zum Grundauftrag von missio gehören qualifizierte Bildungs- und Informationsangebote zu weltkirchlichen Fragestellungen in Deutschland.

Hinweis: Weitere Informationen zum Afrikatag unter www.missio.de