„Gesicht der Nächstenliebe“

„Sie geben der Kirche ein glaubwürdiges Gesicht der Nächstenliebe“, sagte der Bischof am Donnerstag in Stuttgart bei einem Treffen, an dem erstmals alle neun Fachverbände und der Diözesan-Caritasverband gemeinsam teilnahmen. Diese Verbände mit 14.000 ehrenamtlichen und 700 hauptberuflich Tätigen würden in einzigartiger Weise für hohes Fachniveau auf vielen Feldern sorgen, von Gesundheitswesen und Nachbarschaftshilfe bis zu Familienpflege und Kindererziehung.

Soziale Arbeit werde immer komplexer, unterstrich der Bischof. Die Fachverbände sorgten dafür, dass Kompetenz in die Fläche gelange. Als Beispiel nannte er die Kindergärten, die ohne Beratung und Begleitung ihres Fachverbandes nicht ihr aktuelles Profil hätten. Die Arbeit der Verbände zeuge über Gemeindegrenzen hinaus von Gottes- und Nächstenliebe.

Ordinariatsrätin Irme Stetter-Karp, Leiterin der Hauptabteilung Caritas im Bischöflichen Ordinariat, hob den überproportional hohen Anteil ehrenamtlich mitarbeitender Menschen in den Fachdiensten hervor. Ihr Engagement gewährleiste, dass „die hohen Werte der Nächstenliebe ganz konkret vor Ort mit Herz und Hand bei den Menschen ankommen“.

An dem Treffen nahmen teil der Malteser Hilfsdienst (MHD), der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), der Fachverband IN VIA, die Caritaskonferenzen Deutschland (CKD), der Kreuzbund, der Landesverband Katholischer Kindertagesstätten (LVKita), der Fachverband Zukunft Familie, das Familienerholungswerk (few), die Vinzenzkonferenzen und deren Spitzenverband, der Diözesan-Caritasverband.

Uwe Renz