Gestärkt durch Bedrängnis

Zehn Tage lang hatte er in Kiew und Lviv kirchliche Partner besucht und von der württembergischen Diözese unterstützte Projekte ausgewertet. Besonders müsse gegen die Not von Straßenkindern, von aidskranken Menschen und von Familien vorgegangen werden, die durch Suchterkrankungen zerrüttet sind.

 

 

Er habe in der Ukraine eine starke Kirche und Menschen mit starkem Glauben erlebt, sagte Stäps. Bedrängnis und Verfolgung unter der kommunistischen Diktatur hätten die beiden katholischen Kirchen – die lateinische und die ukrainische griechisch-katholische – nicht geschwächt, sondern gestärkt. Die ukrainische griechisch-katholische Kirche war 40 Jahre lang verboten. Die unterschiedlichen Entwicklungen der ukrainischen Kirchen erfordern laut dem Domkapitular einen Ausbau der gegenseitigen Beziehungen. Das gelte für die beiden katholischen Kirchen wie auch für deren Verhältnis zu den drei orthodoxen Kirchen.

 

Uwe Renz