Glaubenswissenschaft und Glaube

Der Bischof drückte dem Theologen am Samstagabend in Rottenburg seinen Respekt aus. Vorgestellt wurde eine Sammlung von Werken Secklers unter dem Titel „Glaubenswissenschaft und Glaube“. Bischof Fürst betonte, die Arbeiten aus fünf Jahrzehnten zeigten das Profil der Tübinger Katholischen Schule und deren weltoffene Katholizität.

Seckler sagte, der Titel „Glaubenswissenschaft und Glaube“ spiegle seine ständige Bewegung zwischen diesen zwei Polen wider: „Ich war Wanderer zwischen beiden Welten“, sagte Seckler, der von 1964 bis 1993 in Tübingen lehrte. Er sah es stets als Herausforderung an, über den christlichen Gottesglauben vor der menschlichen Vernunft Rechenschaft abzulegen. Theologie solle sich mit dem Höchsten und Letzten befassen und dabei Sinn und Ordnung des Ganzen zu ergründen suchen.

Hinweis: Glaubenswissenschaft und Glaube, Beiträge von Max Seckler zur Fundamentaltheologie und zur Katholischen Tübinger Schule, Band 1 und 2, herausgegeben von Michael Kessler, Winfried Werner und Walter Fürst, francke Verlag, Tübingen, 178 Euro