Glaubenszeichen gegen den Vorrang von Nichtigkeiten

Er klinge „ganz anders als all die Regeln der Wirtschaft und Ökonomie, durch die unser Leben weithin geprägt“ werde. Mit der Biberacher Ehrengarde, so der Bischof, könne eine Gemeinschaft ihr 400-jähriges Jubiläum feiern, die „die Sorge um die Mitte des Glaubens und die Gestalt unserer Frömmigkeit als wichtigsten Beweggrund ihres Handelns“ sehe und pflege. Dies sei ein großes und hoffnungsvolles Zeichen dafür, wie der Glaube das Leben prägen könne, betonte Bischof Fürst. Es sei auch ein Zeichen dafür, dass sich der Einsatz für das Allerheiligste lohne und den Lauf der Welt heilsam verändere. Die Ehrengarde zeige durch ihren Dienst, das Christus als Brot des Lebens die wirkliche Mitte des menschlichen Lebens sei, in dem „so viele Möchtegerne und tausend Nichtigkeiten ihre Plätze“ beanspruchten.