Glockengeläut und Gebet

Erst wenn im Vatikan weißer Rauch aufsteigt und der Satz zu hören ist: „Ich verkünde euch eine große Freude, wir haben einen Papst…“, gibt es Gewissheit. Bereits jetzt sicher ist, was dann in der Diözese Rottenburg-Stuttgart passiert.

Unmittelbar nach dem „Habemus Papam“ werden in allen Gemeinden die Kirchenglocken eine Viertelstunde lang läuten. Bischof Gebhard Fürst hat die Gläubigen zum Gebet für ein gutes Gelingen der Papstwahl ermuntert. Auch für den dann neu gewählten Pontifex und um eine „segensreiche Zukunft der Kirche und unserer Diözese“ sollen sie bitten, wie der Bischof in einem Rundschreiben an die Gemeinden formuliert.

Auch für den Tag der Amtseinführung des neuen Papstes gibt es ein abgestimmtes Vorgehen. An diesem Tag sollen alle Kirchen und kirchlichen Gebäude in den Kirchenfarben gelb und weiß beflaggt werden. Zur Mittagszeit werden die Geläute „mit allen Glocken“ wiederum 15 Minuten läuten. Die Gemeinden mögen in den Gottesdiensten besondere Fürbitten halten für den neuen Papst; an deren Ende soll das Lied „Großer Gott, wir loben dich“ gesungen werden.

Uwe Renz