„Gott siegt in Liebe über Hass und Tod“

Nach herkömmlichen menschlichen Maßstäben sei Jesus von Nazareth mit seiner kompromisslos liebenden Hinwendung an die Armen, Ausgegrenzten, Entrechteten und Bedrängten aller Art gescheitert. „Mit der Auferweckung Jesu aus dem Tod aber hat Gott ihn als Eckstein erwiesen, den die Bauleute verworfen haben“, sagt der Bischof in Anlehnung an das Alte und das Neue Testament

Mit Ostern sei eine neue Werteordnung für menschliches Miteinander aufgestellt, unterstreicht Bischof Fürst. Gott habe mit seiner Initiative die leidenden Menschen an die Spitze der Werteskala gesetzt, die Ausgegrenzten, Unterprivilegierten und Übervorteilten in einer oft gnadenlosen Welt. Diese göttliche Umkehr der etablierten Werte muss dem Bischof zufolge Konsequenzen haben für die Christgläubigen. Wer sein Leben durch Widrigkeiten und gegen gesellschaftliche Widerstände gehe, gehe mit Jesus. „Wer gegen scheinbar alternativlose Konventionen die Menschen bedingungslos liebt, ist mit Christus bereits auferstanden zu neuem Leben.“

Hinweis: Bischof Fürst hält eine Osterpredigt in der Osternacht am Samstag um 21 Uhr und am Ostersonntag um 9.30 Uhr, jeweils im Rottenburger Dom St. Martin. Auf www.drs.de wird zeitnah ein Video vom Ostergottesdienst am Sonntag zu sehen sein.