'Gottesbeziehung leben im Gebet'

Das Gespräch mit Gott sei wichtig für einen lebendigen Glauben und bedürfe der Pflege, schreibt der Bischof im diesjährigen Brief zum ersten Fastensonntag. In dem Schreiben, das in den Gottesdiensten verlesen werden soll, heißt es wörtlich: „Wer sich von Gott anreden lässt und ihm antwortet, der betet. Wer betet, dessen Glaube lebt und kann sich entfalten.“

Bischof Fürst erinnert an die Praxis der frühen Christen, die nach Auskunft des Neuen Testaments der Bibel einmütig im Gebet verharrten. Aus lebendigen Zellen, in denen gebetet wurde, sei die Kirche, in der wir heute leben, entstanden. Wie nirgends sonst könnten die Christen aus der Bibel erfahren, dass Beten wirkliches Geschenk, aber auch echte Herausforderung sei. An Personen wie Abraham, Jakob, Moses oder David werde deutlich, wie Leben in Beziehung zu Gott gestaltet werden kann. Herausragendes Zeugnis biblischen Betens ist laut Bischof Fürst die Sammlung der Psalmen, durch die Jesus selbst das vertrauensvolle Beten zu Gott, seinem Vater gelernt habe. „Die Psalmen waren sein Gebetbuch.“

Hinweis: Der von Bischof Fürst vorgetragene Hirtenbrief im Internet ab Samstag, 18 Uhr

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Uwe Renz