Großherzig weltweit helfen

Rottenburg. 19. März 2015. Am Sonntag (22. März) sind die Kollektengelder der Gottesdienste in der Diözese Rottenburg-Stuttgart der Arbeit des katholischen Hilfswerks Misereor gewidmet. Misereor fördert Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. 2014 legten die Gottesdienstbesucher in der württembergischen Diözese am Misereor-Sonntag 774.000 Euro in die Klingelbeutel; bundesweit kamen an diesem Tag 14,5 Millionen Euro Kollektengelder zusammen. Zusätzlich zu den Kollekten vom Misereor-Fastensonntag gaben Spender aus Württemberg, verteilt über das Jahr, weitere 2,54 Millionen Euro für die Arbeit von Misereor.

Besonders verpflichtet ist Misereor dem Kampf gegen Armut in der Welt, die unter anderem durch ungleiche Ressourcenverteilung, ungerechte Lebensverhältnisse, Naturkatastrophen, Konflikte, Gewalt, Flucht und Vertreibung verursacht ist. Weltweit leben derzeit laut Misereor 1,5 Milliarden Menschen in Regionen, die von Konflikten und Gewalt betroffen sind. Insbesondere hier werde sich die globale Armut in den nächsten zehn Jahren konzentrieren. Zwar sei der Anteil extrem Armer weltweit in den vergangenen Jahren gesunken, in vielen Entwicklungsländern besonders in Afrika südlich der Sahara aber weiter gestiegen. Hier habe ein Mensch weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag. Bischof Gebhard Fürst bittet die Gläubigen in seiner Diözese, die Arbeit von Misereor und deren Partnern weltweit großherzig zu unterstützen.

Hinweis: Informationen zum Hilfswerk im Internet unter www.misereor.de