"Großherzige Hilfe ist das Gebot der Stunde"

Bischof Gebhard Fürst bittet auch die Katholiken der Diözese Rottenburg-Stuttgart, sich mit einer Spende an dieser Sammlung zu beteiligen. "Angesichts des unvorstellbaren Elends, das 20 Millionen Menschen getroffen hat und unter dem sie noch lange zu leiden haben, ist großherzige Hilfe das Gebot der Stunde", betonte Bischof Fürst. Der Hilferuf notleidender Menschen kenne ebenso wenig wie Jesu Gebot der vorbehaltlosen Nächstenliebe nationale, ethnische, politische oder religiöse Grenzen, so der Bischof. Jeder Beitrag zur Linderung der Not bedeute, ein Zeichen gegen die Hoffnungslosigkeit zu setzen. Er wisse aus eigener Erfahrung anlässlich früherer Besuche in Katastrophengebieten, dass gerade die kirchliche Hilfe unmittelbar und mit nachhaltiger Wirkung den Betroffenen direkt zugute komme, sagte Bischof Fürst. Wie fast überall, so seien das auch in Pakistan die Ärmsten der Armen.