Grundstein für weltkirchliche Arbeit gelegt

In einem Brief hebt der Bischof die Verdienste des heute in Waldachtal lebenden Prälaten um die Weltkirchenarbeit der Diözese hervor. Dafür habe Mühlbacher auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil als Sekretär des damaligen Bischofs Carl Joseph Leiprecht Impulse erhalten und zu Hause die Basis für immer vielfältigere Beziehungen zu Kirchen in anderen Ländern gelegt. Als Generalvikar habe Mühlbacher wichtige Akzente beim Ausbau der Diözesankurie gesetzt.

Bischof Leiprecht berief Mühlbacher 1957 zu seinem Sekretär. Der in Ludwigsburg geborene und 1953 geweihte Priester arbeitete im Generalsekretariat des Konzils mit. 1967 wurde Mühlbacher Ordinariatsrat und übernahm das Referat Mission und Entwicklung der Diözese. Fünf Jahre später berief ihn Bischof Leiprecht ins Domkapitel, 1981 wurde Mühlbacher Generalvikar. Dieses Amt hatte der mit vielen in- und ausländischen Ehrentiteln ausgezeichnete Priester bis 1993 inne. Seitdem lebt er im Ruhestand im Schwarzwald.

Uwe Renz