„Helfen und Heilen“

Die Stiftung mit einem von zehn Erststiftern ausgestatteten Anfangskapital von 250.000 Euro füge sich ein in die reiche und lange Tradition kirchlichen Wohlfahrtswesens, betonte die für Caritasfragen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zuständige Hauptabteilungsleiterin am Mittwoch beim Gründungsfestakt in Bad Mergentheim. Die Frage nach einem Leben in Fülle für Arme und Bedrängte sei über Jahrhunderte bis heute die Leitfrage nach dem Verständnis des eigentlich Christlichen gewesen.

Die Mergentheimer Krankenhausstiftung unter dem Dach der Caritasstiftung „Lebenswerk Zukunft“ sei in Zeiten fortschreitender Rationierung in der Pflege ein Zeichen christlicher Solidarität, unterstrich Stetter-Karp in Anwesenheit von Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen, Schirmherrin der Stiftung.

Der Auftrag an Krankenhäuser in katholischer Trägerschaft, leidenden Menschen versorgend, mitsorgend und mitleidend zu dienen, erfordere „ein hohes Maß an Professionalität, Tatkraft zur Nächstenliebe und ein gerütteltes Maß an Kreativität“, sagte die Ordinariatsrätin. Die Stiftung „Helfen und Heilen“ dient laut Satzung der Unterstützung gemeinnütziger und mildtätiger Aufgaben innerhalb des Caritaskrankenhauses in Bad Mergentheim. So soll mit Stiftungsmitteln Kindern der Aufenthalt im Krankenhaus erleichtert werden. Auch nicht sozialversicherte Patienten sollen mit Hilfe der Stiftung behandelt werden können. Stiftungsmittel sind zudem vorgesehen für Einrichtung und Betrieb einer Palliativstation für unheilbare Patienten.