Hilfe für Flutopfer auf dem Balkan

Rottenburg/Freiburg. 20. Mai 2014. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat 50.000 Euro für die Fluthilfe in Serbien, Bosnien und Kroatien zugesagt. Das in Freiburg ansässige katholische Hilfswerk Caritas international werde den Betrag in den nächsten Tagen erhalten, teilte der Leiter der Hauptabteilung Weltkirche, Domkapitular Detlef Stäps, am Dienstag in Rottenburg in einem Schreiben an das Hilfswerk mit. Durch das Hochwasser auf dem Balkan starben Dutzende Menschen in Serbien und Bosnien-Herzegowina. Zehntausende Menschen haben Wohnungen und Häuser verloren. Die Menschen sind zudem bedroht durch aufgespülte Landminen aus dem Balkankrieg sowie durch Seuchengefahr.

Caritas international arbeitet nach eigenen Angaben mit Caritas Serbien und den Caritasverbänden in Bosnien-Herzegowina zusammen. Sie versorgen die zumeist in Schulen und Sporthallen untergebrachten Evakuierten mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Decken und Matratzen, Windeln und Babynahrung. In Zentral-Bosnien beseitige Caritas Sarajewo bereits Schlamm und beginne, mit Trocknungsgeräten und Hochdruckreinigern beschädigte Gebäudeteile zu sanieren. Koordinatoren der Hilfe vor Ort berichten, dass einige Gebiete nur per Hubschrauber erreicht werden können. Sie befürchten weitere Dammbrüche. Den Angaben zufolge rechnen Meteorologen mit erneuten schweren Regenfällen.

Hinweis: Spenden nimmt Caritas international entgegen auf dem Konto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00.

Uwe Renz