Im Dienst gelingenden Lebens

Mieth habe sich stets als kompetenter Berater des Bischofs in höchst schwierigen und komplexen ethischen Fragestellungen erwiesen, die sich aus christlich-theologischer Sicht etwa durch die Biowissenschaften stellen. „In allem, was Sie gesagt und geschrieben haben, ist Verwurzelung in einer Glaubenstiefe zu spüren, die Gottes Anwesenheit auch in den Zweifeln und Lebensnöten der Menschen bekennt“, heißt es im Brief des Bischofs.

Bischof Fürst bescheinigte dem Jubilar, dieser habe sich immer an dem orientiert, was den Menschen zu einem gelingenden Leben dient. Mieth, der sich anfangs stark mit der Mystik beschäftigte und durch seinen Lehrer Alfons Auer Zugang zur Moraltheologie bekommen habe, erfreue sich mit seiner „Offenheit für Menschen und Menschliches“ nicht nur bei seinen Studenten an der katholischen Tübinger Fakultät großen Respekts und Vertrauens. Er wünsche, versicherte der Bischof, dass Professor Mieth seine lebensdienliche Arbeit noch viele Jahre bei guter Gesundheit leisten könne.