In sorgenvoller Zeit Kirche im Dialog gestalten

Die Priester insgesamt seien unter Generalverdacht geraten durch das „schreckliche Versagen einiger weniger“. Besorgt zeigen sich die Ratsgremien durch die nachlassenden Bewerbungen für den Priesterberuf.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im seelsorglichen Dienst hätten 2010 eine schwere Zeit durchlebt, so der Text. In pastoralen Diensten seien Lücken entstanden, die nur schwer geschlossen werden könnten. Der Diözesanrat betonte, er werde alles Mögliche tun, um neue und gute Nachwuchskräfte in der Seelsorge zu gewinnen. Im pastoralen Bereich werde es keine finanziellen Streichungen geben. Diözesanrat und Priesterrat würden den angestrebten Dialogprozess gemeinsam mit Diözesanleitung und allen Menschen in der Diözese mitgestalten und begleiten, heißt es in dem von Bischof Fürst, Generalvikar Clemens Stroppel, sowie dem Sprecher des Diözesanrats, Johannes Warmbrunn, und dem Sprecher des Priesterrats, Herbert Schmucker, unterzeichneten Brief.