Interesse an Organisationsentwicklung in den Kirchen ist ungebrochen

20 weitere Männer und Frauen haben jetzt eine Zusatzqualifikation „Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung im kirchlichen Feld“ erworben. Die vom Institut für Fort- und Weiterbildung der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Evangelischen Gemeindedienst der württembergischen Landeskirche getragene zweijährige Intervall-Ausbildung mit Theorie-Einheiten und Prozessen in Gemeinden soll die Berater befähigen, in schwierigen Problemlagen vor Ort zu analysieren, zu klären und Alternativen aufzuzeigen.

Der 5. Intervallkurs endet am Freitag offiziell mit einem Abschlussforum in der Tagungsstätte „Bernhäuser Forst“ in Leinfelden-Echterdingen mit einem Abschlussforum, in dem sich die Absolventen präsentieren und Einblick in die Ausbildung sowie in die Beratungsarbeit geben. Seit Beginn der Ausbildungsreihe wurden in Württemberg rund 100 Gemeindeberaterinnen und –berater ausgebildet und zertifiziert. Sie stammen aus verschiedenen Diözesen und Landeskirchen. Im Dienst der Diözese Rottenburg-Stuttgart stehen derzeit rund 30 Berater, wie der zuständige Referent Matthias Ball sagt. Sie stehen vor wachsenden Herausforderungen. Zum einen machen den Gemeinden Finanzprobleme zu schaffen, zum anderen müssen sie mit Strukturveränderungen wie der Bildung von Seelsorgeeinheiten, von neuen Dekanaten oder mit geänderten Stellenplänen fertig werden. Dabei sollen sich die Gemeinden, wie Ball betont, als gesellschaftlicher Faktor präsent und stark zeigen können. Diese Fähigkeit zu bewahren helfen sei eben die Aufgabe von Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung.


Kontakt und nähere Informationen:

Institut für Fort- und Weiterbildung
der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Dr. Matthias Ball
Karmeliterstraße 5
72108 Rottenburg
Telefon (07472) 922-153
MBall.institut-fwb(at)bo.drs.de