Katholiken in der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterstützten im Jahr 2009 die internationale Arbeit von missio mit über drei Millionen Euro

Damit hat das Hilfswerk mit Sitz in Aachen und München sein Jahresergebnis um 4,89 Prozent gesteigert und konnte 2.162 Projekte der Ortskirchen in Afrika, Asien und Ozeanien fördern. Dies geht aus dem Jahresbericht 2009 hervor, den das Hilfswerk jetzt veröffentlicht hat. „Dass sich die Katholiken in unserem Land auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten mit Menschen solidarisch erweisen, die in anderen Regionen dieser Welt unter schwierigen Bedingungen ihr Leben meistern müssen, ist ermutigend und verdient Dank und Respekt“, betonte Domkapitular Heinz Detlef Stäps, missio-Diözesandirektor in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

„Ein Schwerpunkt der missio-Förderung lag letztes Jahr auf der Aus- und Weiterbildung von Priestern, Ordensleuten und Laien“, erklärte Stäps weiter. Rund 14 Millionen Euro stellte das Hilfswerk dafür in mehr als 90 Ländern bereit. Stäps unterstrich, dass Männer und Frauen der Kirche zum Aufbau von Zivilgesellschaft und zu Frieden und Gerechtigkeit beitragen.

Mit der Vergabe des Spendensiegels an missio bescheinigte das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) größtmögliche Wirksamkeit bei der Verwendung von Spenden, angemessene Verwaltungskosten und seriöse Öffentlichkeitsarbeit. Die korrekte Verwendung der Gelder wird in Aachen durch den missio-Verwaltungsrat, in München durch den Zentralrat, von internen Kontrollgremien und unabhängigen Wirtschaftsprüfern geprüft.