Keiner soll vergessen sein

Das auf drei Jahre angelegte Modell wird allein aus Spenden finanziert. An den fünf Projekt-Standorten Böblingen, Ulm, Crailsheim, Schwäbisch Gmünd und Nürtingen kooperieren nach den Vorgaben des Konzeptes Kirchengemeinden und Pflegeheime, um mit seelsorglicher Zuwendung die Lebensqualität der vielfach von körperlichen und geistigen Krankheiten betroffenen Menschen zu verbessern, wie es in der Projektbeschreibung heißt. Als Leitwort steht über dem Pro-jekt der Satz: „Kein Mensch sollte unbegleitet und von der Kirche vergessen sterben müssen.“

Am Dienstag überreichte die Veronika-Stiftung in einem ersten Schritt eine Spende von 88.000 Euro an das federführende Forum Katholische Seniorenarbeit. Insgesamt fördert die Stiftung das Projekt mit 265.000 Euro. Als eine der wichtigsten Herausfor-derungen nennt das Forum Katholische Seniorenarbeit, von einem Umzug ins Pflegeheim betroffene alte Menschen zu stützen und zu stärken. In einer solchen Zeit des Umbruchs und ins Wanken geratener Lebenskonzepte gehe es darum, sich neu zu orientieren. Dies bringe einen gesteigerten Bedarf an seelsorglicher Begleitung mit sich, so die Projektplaner. Mittelfristig sei es dazu nötig, tragfähige Netzwerke zu entwickeln aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern in Heimen und Kirchengemeinden sowie Angehörigen und Nachbarn.

Hinweis: Nähere Informationen bei der Geschäftsführerin des Forums Katholische Seniorenarbeit, Christine Czeloth-Walter, Telefon (0711) 9791-282.