Kirche und Medien in gemeinsamer Verantwortung für gesellschaftliche Kommunikationsprozesse

Er freue sich sehr über seine Wiederwahl als „Medienbischof“, betonte Bischof Fürst. Er betrachte sie als Ausdruck des Vertrauens und der Anerkennung gegenüber seiner bisher geleisteten Arbeit in diesem Bereich. Die mediale Präsenz der Kirche in der Gesellschaft betrachte er ebenso wie die konstruktive Auseinandersetzung mit den äußerst dynamischen Entwicklungen in der Medienwelt als eine Aufgabe, deren Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden könne und der er sich auch weiterhin mit großem Einsatz widmen werde, sagte der Bischof. Die Kirche trage hier gemeinsam mit den Medienschaffenden eine große Verantwortung für die Gestaltung gesellschaftlicher Kommunikationsprozesse. Er wisse die Arbeit, die in den unterschiedlichen Formen des Journalismus oft unter großen Belastungen geleistet werde, sehr zu würdigen, so Bischof Fürst. Es sei ihm daher auch künftig wichtig, mit Medienvertretern und –verantwortlichen einen offenen und auch in kritischen Fragen wertschätzenden Dialog zu führen.

Dr. Thomas Broch