Kirchlicher Blick auf königliche Zeiten

Der von Dr. Maria E. Gründig redigierte und vom Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart sowie vom Verein für württembergische Kirchengeschichte herausgegebene Band „Kirche im Königreich Württemberg“ befasst sich mit den Umbrüchen, die um 1806 mit der Neuordnung des ehemaligen Herzogtums zu einem durch neue Gebiete vergrößerten und aufgewerteten Königreich einhergingen. Hier angestammte alt-württembergisch-protestantische Gebiete, dort neue katholische Landesteile – mit seinem Religionsedikt vom 15. Oktober 1806 schuf der von Napoleon frisch gekürte König Friedrich eine Basis fürs Zusammenleben. Wie dieses Leben mehr oder weniger harmonisch funktionierte und wie es sich bis in die Gegenwart entwickelte, darüber schreiben die Kirchenhistoriker Hartmut Lehmann (Bielefeld), Wolfgang Zimmermann (Stuttgart), Hubert Wolf (Münster i.W.) und Dagmar Konrad (Tübingen) in der Publikation. Sie geht zurück auf einen Studientag der Geschichtsvereine 2006.

Hinweis: Der Band ist für 9 Euro erhältlich beim Geschichtsverein der Diözese, Stafflenbergstraße 46, 70184 Stuttgart, info(at)gv-drs.de, Tel. (0711) 1645-560.