Klänge von Gott mitten in der Stadt

Weihbischof Kreidler, der in der Rottenburger Diözesanleitung unter anderem für die Kirchenmusik in der Diözese zuständig ist, betonte, die Musik sei „keine verschönernde Zutat“ des Gottesdienstes. Vielmehr sei die Kirchenmusik „eine wichtige Weise tätiger Teilnahme am gottesdienstlichen Geschehen“, ja sie sei selbst Liturgie.

Die Töne der Orgel, so Kreidler, seien eine „Klangrede“, die die Menschen in österlicher Weise ansprechen wollen. Sie seien Symbol dafür, dass im Leben der österliche Klang immer wieder „siegreich über die dissonanten und schrägen Töne anschwellen“ sollen. Die neu geweihte Orgel, so wünschte der Rottenburger Weihbischof, solle „unter dem Segen Gottes ihre Klänge so ins Spiel bringen, dass Leben und Gemeinschaft wachsen. Klänge von Gott mitten in der Stadt.“