Klaus Kießling neuer Präsident des Internationalen Diakonatszentrums

Kießling wurde 2004 zum Diakon geweiht. Er studierte in Freiburg, Würzburg, Bern und Fribourg Psychologie und Theologie; in beiden Fächern wurde er zum Doktor promoviert. In Tübingen wurde der Vater von zwei Kindern zum Professor habilitiert. Außer in Frankfurt lehrt Kießling mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Pastoralpsychologie als Gastprofessor an zahlreichen Hochschulen in Europa und Asien.

Das IDZ wurde im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils gegründet nach einer Studienkonferenz zum Diakonat 1965 in Rom. 1968 erhielten in Köln und Rottenburg die ersten verheirateten Männer ihre Weihe zum Diakon. Damit wurde dieses über Jahrhunderte vergessene alte kirchliche Amt revitalisiert und die dreifache Einheit der Ämter Bischof, Priester und Diakon wieder hergestellt.
Alle vier Jahre treffen sich die IDZ-Mitglieder zu ihrer Vollversammlung. Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, zwei Stellvertretern, einer Ehefrau eines Diakons und dem Geschäftsführer. Zu Stellvertretern wurden in Wien gewählt Jose Espinos (Argentinien), Bert Cambre (Kanada); weitere Vorstandsmitglieder sind außer Geschäftsführer Thouet die Soziologin Nelleke Wijngaards Serrarens (Niederlande).