Kollekte für die 1.000 ärmsten Diözesen der Welt

Rottenburg. 19. Oktober 2015. Das Internationale Katholische Hilfswerk missio ruft am kommenden Sonntag (25. Oktober) bundesweit die Besucher der katholischen Gottesdienste zur Teilnahme an der größten weltkirchlichen Solidaritätsaktion auf: Die an diesem Tag in Deutschland und mehr als 100 weiteren Ländern gesammelte Kollekte kommt den rund 1.000 ärmsten Diözesen der Weltkirche zugute. Im vergangenen Jahr unterstützte das Bistum Rottenburg-Stuttgart diese globale Solidaritätsaktion mit 376.338 Euro. Bundesweit wurden rund 3,9 Millionen Euro gespendet.

„Dank der Kollekten können wir den Menschen dringend notwendige Hilfe zukommen lassen. Das gilt besonders für die Kirche in Afrika, die gegenwärtig Millionen von Flüchtlingen betreuen muss. Wir dürfen die Menschen dort nicht allein lassen“, sagt der missio-Diözesandirektor im Bistum Rottenburg-Stuttgart, Domkapitular Heinz Detlef Stäps.

Die diesjährige missio-Aktion im Monat der Weltmission steht unter dem Motto „Verkündet sein Heil, von Tag zu Tag“ und beleuchtet die Situation der Kirche in Tansania. Im Rahmen der Aktion ist der ehemalige Generalsekretär der tansanischen Bischofskonferenz, Dr. Anthony Makunde, zwischen dem 20. und 25. Oktober bei verschiedenen Veranstaltungen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zu Gast.

Der zentrale Festgottesdient zum Monat der Weltmission in der Diözese findet am 25. Oktober um 9.45 Uhr in der Kirche St. Georg in Ertingen statt.

Zum Herunterladen

  • Flyer mit Veranstaltungen zum Monat der Weltmission vom 20. – 25. Oktober in der Diözese Rottenburg-Stuttgart [PDF]

Infos und weiteres Material zur Berichterstattung finden Sie im Internet unter www.missio-hilft.de/wms

Spendenkonto mit dem Stichwort „Kollekte Sonntag der Weltmission“:
Pax-Bank eG, Konto 122 122, BLZ 370 601 93, IBAN DE23370601930000122122


Das Internationale Katholische Missionswerk missio in Deutschland mit seinen Zweigen in Aachen und München gehört zu rund 100 Päpstlichen Missionswerken weltweit. missio Aachen ist eines der großen deutschen Hilfswerke und fördert die katholische Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Im vergangenen Jahr wurden rund 850 Einzelmaßahmen seiner Partner mit etwa 49 Millionen Euro finanziert. Diese Förderung stärkt die pastorale, soziale und interreligiöse Arbeit, die Infrastruktur sowie die Ausbildung von Laien, Priestern und Ordensleuten der katholischen Kirche in diesen Kontinenten. Mit ihrer Arbeit erreicht die Kirche dort nicht allein die Christen, sondern trägt zur Verbesserung der Lebensumstände der gesamten Gesellschaft bei. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens ist die Kirche oft die einzige Institution, die alle Menschen erreicht, da staatliche Strukturen schwach sind.