Kraft der Liebe lässt auferstehen

Rottenburg. 12. April 2017. Als verlässliche und glaubwürdige Quelle von Hoffnung und Lebenskraft bezeichnet Bischof Gebhard Fürst die Osterbotschaft. Die Nachricht von der Auferstehung Christi sei „good news statt fake news“, betont er in einer Video-Botschaft zum Osterfest, die am Karsamstag (15. April, ab 21:00) auf www.drs.de zu sehen und zu hören ist. Die ersten Christen hätten Maria Magdalena, die ihnen die Nachricht vom leeren Grab und von der Auferstehung ihres Herrn überbracht hatte, geglaubt und vertraut.

In der Begegnung mit dem auferstandenen Herrn, den sie erst für den Gärtner hielt und der sie mit ihrem Namen ansprach, wandelte sich Bischof Fürst zufolge für die enge Vertraute Jesu lähmende Verzweiflung in Hoffnung. In dieser „Magdalenen-Sekunde“ habe das Glaubensbekenntnis einer Frau, die Jesus in Liebe verbunden war, seinen Anfang genommen. „Dieser Augen-Blick der neuen, innigen, ewigen Liebe zwischen Gott und Mensch ist der Moment der Wahrheit, der alles neu macht“. Maria Magdalena sei der „missing link“ zwischen Karfreitagstrauer und Osterfreude.

Diese vom auferstandenen Herrn geschenkte und von Maria Magdalena bezeugte Liebe, die aus hoffnungslosen und verängstigten Jünger mutige Menschen machte, eröffne eine neue Lebenswirklichkeit, betont Bischof Fürst in seiner Botschaft. Ostern sei der Impuls, sich zu öffnen für die Begegnung mit dem Auferstandenen. Jedes „Frohe Ostern“ sei die Nachricht von der Liebe Gottes, die mit diesem Gruß weitergegeben werde.

Hinweis: Bischof Fürst feiert am Sonntag um 9:30 im Rottenburger Dom St. Martin die Ostermesse und predigt. _ Originaltext der Videobotschaft als Word-Datei in der Anlage