Kritik an Forderung nach völlig unbegrenztem Internetzugang selbst bei Kinderpornografie

Dies hat Bischof Gebhard Fürst im Zusammenhang der aktuellen Gesetzesentwicklung in diesem Bereich betont. Er würdige die Bemühungen, durch eine Löschung der Seiten die Zugangshürden höher zu setzen, als dies bei der Sperrung möglich ist. Allerdings sehe er auch das Problem des Zeitfaktors, da das Löschen der Seiten deutlich mehr Zeit und Verwaltungsaufwand beanspruche als das Sperren der Domänen.

Unabhängig von der Frage, wie dies technisch am besten zu lösen sei, appelliere er an die Verantwortungsträger in Politik, Gesellschaft und Medien, alles ihnen Mögliche zu unternehmen, um den Verbrechen an Kindern durch die Internetpornografie Einhalt zu gebieten, betonte Bischof Fürst.