„Kunst als schöpferische Seelsorge“

Das Werk des Malerpfarrers könne mit dem Begriff der „schöpferischen Seelsorge“ am treffendsten beschrieben werden, sagte Kreidler. Der in Geißlingen am Ries geborene Stark malt seit seiner Schulzeit Blumen, Landschaften und biblische Motive. So bringt er nach den Worten des Weihbischofs „das Evangelium zum Leuchten“. Stark stelle ein Beispiel für einen Künstler dar, „der sein Schaffen einfließen lässt in seine Seelsorgearbeit und dessen seelsorgerliche Tätigkeit umgekehrt wieder sein künstlerisches Tun inspiriert“.

Auch technisch setze Stark nach dem Urteil Kreidlers Maßstäbe, indem er die so genannte Kasein-Malerei seines Vorbilds Matthias Grünewald zu neuer Höhe entwickelt habe. Dies belegten seine Arbeiten an und in Kirchen sowie seine zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland. „In allem, selbst im Zarten, spürt man Kraft, wird der Maler dem Omen seines Namens gerecht“, sagte Weihbischof Kreidler. In den nächsten Wochen sind Bilder von Pfarrer Stark im Rottenburger Hotel Martinshof in Rottenburg zu sehen.

Hinweis: www.pfarrer-stark-stiftung.de