Malerei als Symbol des gelebten Augenblicks

Thümmrich, 1953 in Lörrach geboren und, nach einer Lehre als Schaufenstergestalter, in Basel als Grafiker ausgebildet, ist seit 1981 freiberuflich als Maler und Grafik-Designer in Freiburg tätig. Unter anderem arbeitet er seit fast zwei Jahrzehnten mit dem Deutschen Caritasverband und Mitgliedsorganisationen der Caritas zusammen, aber auch Berliner Ministerien und der Deutsche Bundestag stehen als Geschäftspartner auf seiner Referenzliste.

Die 22 großformatigen Bilder der Ausstellung – teilweise auf Papier, teilweise auf Leinwand – weisen Thümmrich der Maltradition des so genannten „Abstrakten Expressionismus“ zu, die ihre Impulse u. a. aus dem späten Werk von Claude Monet bezogen hat und mit Namen wie Jackson Pollock, Willem de Cooning, Philip Guston oder Sam Francis vor allem in Amerika vertreten ist.

Thümmrich bekennt sich zu dieser Tradition und geht doch seinen eigenen Weg. Als Grafiker geschult an der Strenge formaler Stilistik, durchbricht er diese auf einen Prozess des Malens hin, der selbst zum Ziel wird, zweckfrei und offen. Als Maler, der Malerei als einen Vollzug um ihrer selbst willen versteht, stößt er immer wieder vor zu einer neuen und überraschenden Formensprache, die den Grafiker erkennen lässt und die er doch in offenen Serien weiterentwickelt, variiert, abstrahiert. Seine Bilder sind nicht „fertiges“ Ergebnis, sondern immer möglicher Neuanfang.

Thomas Broch, Pressesprecher der Diözese Rottenburg-Stuttgart, führt in die Ausstellung ein.

Die Vernissage und die Ausstellung zu den unten angegebenen Zeiten sind öffentlich

 

„Symbol des gelebten Augenblicks“
Michael Thümmrich
Malerei

Vernissage am Dienstag, 19. Februar 2008, 16.30 Uhr,
im Bischöflichen Ordinariat (2. OG), Eugen-Bolz-Platz 1, 72108 Rottenburg a. N.
Begrüßung: Bischof Dr. Gebhard Fürst
Einführung: Dr. Thomas Broch
Musikalische Gestaltung: Little Hot Spot
(Karlheinz Heiß, Piano, und Uwe Renz, Saxophon/Clarinette)
Ausstellung: 20. Februar bis 31. März 2008,
Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr, 13.30 bis 16 Uhr,
Samstag/Sonntag und außerhalb der Dienstzeiten nach Vereinbarung