Menschen am Rande in den Mittelpunkt stellen

Am Sonntag, 27. September 2009, 10 Uhr, feiert Bischof Gebhard Fürst gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes, Prälat Peter Neher, in der Stuttgarter Bischofskirche St. Eberhard einen Festgottesdienst.

Bei einem anschließenden Empfang im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart referiert Caritaspräsident Neher über das Thema der aktuellen Jahreskampagne des katholischen Wohlfahrtsverbandes: „Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft“. Der Direktor des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Msgr. Wolfgang Tripp, verleiht den Caritas-Preis 2009, der unter dem Leitgedanken „Solidarität stärken“ steht.

Der Caritas-Sonntag 2009 steht im Zeichen der genannten Jahreskampagne der Caritas in Deutschland: „Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft“. Diese Kampagne enthält die Forderung, Menschen am Rande verstärkt in den Mittelpunkt der politischen, wirtschaftlichen und auch kirchlichen Aufmerksamkeit zu stellen. Der zeitliche Zusammenfall von Caritas-Sonntag und Bundestagswahl ist für die Diözese Rottenburg-Stuttgart und den Caritasverband ein guter Anlass, das Anliegen dieser Caritas-Jahreskampagne den politisch Verantwortlichen und den Wählerinnen und Wählern gleichermaßen nahe zu bringen und ans Herz zu legen.

Mit der Verleihung des Caritas-Preises „Solidarität stärken“ werden die Preisträger stellvertretend für die große Zahl von Menschen geehrt, die im Ehrenamt oder hauptberuflich in Kirchengemeinden sowie in karitativen Diensten und Einrichtungen die Belange von Menschen zu ihrem eigenen Anliegen machen, die gesellschaftlich benachteiligt sind oder in anderer Weise auf Begleitung und Unterstützung angewiesen sind.