„Menschenfreundlichkeit Gottes spüren lassen“

Bernhard Baur wurde 1967 in Karlsruhe geboren und ist in Rietheim bei Tuttlingen aufgewachsen. Sein Studium an der Universität Stuttgart schloss er als Diplom-Ingenieur im Fach Maschinenbau ab und ist derzeit in der Entwicklung des Sindelfinger Autobauers Mercedes-Benz tätig. Baur wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Kinder im Ortsteil Wachendorf der Gemeinde Starzach (Kreis Tübingen). In der dortigen Kirchengemeinde St. Peter und Paul wird er auch künftig als Diakon im Zivilberuf tätig sein. Dabei ist es ihm ein besonderes Anliegen, die diakonische Dimension der Kirche und des Glaubens sichtbar zu machen und das Netzwerk unterschiedlicher Dienste in der Gemeinde zu stärken.

Klaus Börger wurde im August 1957 in Horstmar in Westfalen geboren. Nach Schulzeit und Abitur in Horstmar und der benachbarten Kreisstadt Steinfurt studierte Börger in Salzburg und Eichstätt Katholische Theologie und schloss als Diplom-Theologe ab. Nach dem anschließenden Zivildienst im Katholischen Jugendbüro Bottrop war er zunächst sieben Jahre als Jugendreferent im Katholischen Jugendreferat und der BDKJ-Dekanatsstelle des Dekanats Künzelsau mit Dienstsitz im Kloster Schöntal tätig. Anschließend leitete er für weitere sieben Jahre das Jugend- und Bildungshaus St. Antonius in Wernau am Neckar und war zugleich mit einem Teilauftrag Mitarbeiter im Referat für Zivildienstseelsorge beim Bischöflichen Jugendamt. Seit 2002 ist Klaus Börger Assistent der Geschäftsführung in der Zentrale des Kirchlichen Eigenbetriebs der Bildungs- und Tagungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Rottenburg. Börger ist seit 1990 verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Talheim bei Heilbronn. Dort wird er als Diakon im Zivilberuf auch künftig tätig sein.

Andreas Häußler wurde 1967 in Werl in Westfalen geboren, wo er auch 1986 das Abitur ablegte. Danach ließ er sich zum Landwirt ausbilden – zunächst mit dem Ziel eines Studiums der Agrarwissenschaften. Nach dem Zivildienst in einem Altenheim veränderten sich allerdings seine Berufspläne. Von 1990 bis 1993 absolvierte er in einer Stuttgarter Klinik eine Ausbildung zum Krankenpfleger und war dort anschließend für ein Jahr auf Intensivstation tätig. Im Mai 1998 wechselte er auf die Internistische Intensivstation des Klinikums Heidenheim und verlegte seinen privaten Lebensmittelpunkt nach Sontheim an der Brenz. Andreas Häußler ist seit 1992 verheiratet, zu der Familie gehören vier Kinder zwischen sechs und 14 Jahren. Seine Ausbildungszeit für den Diakonat verbrachte er in den Pfarreien St. Peter und Paul in Niederstotzungen und St. Martinus in Oberstotzingen in der Seelsorgeeinheit Lone-Brenz im Dekanat Heidenheim. Künftig wird er als Diakon im Zivilberuf in der Gemeindeseelsorge seiner Heimatgemeinde Sontheim in der Seelsorgeeinheit Unteres Brenztal im selben Dekanat tätig sein. Zu den Schwerpunkten seines Dienstes gehört die Betreuung der Gruppe „Pflegende Angehörige Oberes Brenztal“, die er während seiner Ausbildungszeit aufgebaut hat. Ebenso wird er sich der Jugend- und Familienarbeit widmen und u. a. in der Ministrantenarbeit, bei der Gestaltung von Familiengottesdiensten, der Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung mitwirken.

Martin Kirschner ist 1974 in Bad Kreuznach geboren und dort sowie im spanischen Bilbao aufgewachsen. Seine Frau, die er 1995 geheiratet hat und mit der er heute gemeinsam mit den vier Kindern in Tübingen lebt, hat er bereits zum Ende seiner Schulzeit kennen gelernt, und er weist ihr einen entscheidenden Beitrag zu seinem Weg als Theologe und künftigen Seelsorger zu. Nach der Schule folgte der Zivildienst in einem Obdachlosenheim, anschließend das Studium der Katholischen Theologie und der Politikwissenschaft in Trier und in Tübingen. Nach Abschluss des Doppelstudiums war er fünf Jahre als Mitarbeiter des Tübinger Dogmatikprofessors Peter Hünermann tätig und bereitete seine Dissertation über die Sozialgestalt der Kirche in der Spätmoderne vor, mit der zum theologischen Doktor promoviert. Derzeit ist er Assistent von Professor Thomas Freyer am Tübinger Dogmatiklehrstuhl und arbeitet an einer Habilitationsschrift über den mittelalterlichen Theologen und Philosophen Anselm von Canterbury. Künftig wirf Martin Kirschner als Diakon im Zivilberuf in der Tübinger Kirchengemeinde St. Paulus tätig sein. Neben Gemeindeseelsorge, Liturgie und Verkündigung sieht in der theologischen Arbeit einen Schwerpunkt. Dabei geht es ihm vor allem um eine diakonische und missionarische Erneuerung der Kirche aus dem Geist des Evangeliums, wie sie das Zweite Vatikanische Konzil gegen alle Abschottungstendenzen angestoßen hat.

Thomas Leopold wurde im Mai 1970 in Konstanz geboren und ist an der Nordseeküste aufgewachsen. Nach Schulzeit und Abitur studierte er von 1989 bis 1995 in Kaiserslautern Informatik. Seit 1995 ist er in Stuttgart als Software-Entwickler tätig. Von Anfang an hat er sich bewusst für ein aktives Engagement in der Kirchengemeinde St. Antonius von Padua in Stuttgart-Hohenheim entschieden, wo er gemeinsam mit seiner Frau lebt. Die Entscheidung für den Diakonat kam für Thomas Leopold erstmals im Jahr 2000 in Betracht, bedurfte allerdings noch eines längeren Weges, auf dem 2001 der Beginn des Studiums der Theologie im Fernkurs und 2005 die Teilnahme an einem Interessentenjahr des Diakonats lagen, bis sich in dem selben Jahr der künftige Weg endgültig klärte. Als Diakon im Zivilberuf wird Leopold künftig in der Gemeindeseelsorge seiner Heimatgemeinde in Stuttgart-Hohenheim tätig sein.

Bernhard Lischka wurde 1955 im ehemaligen Hindenburg, heute Zabrze, in Polen/Oberschlesien geboren. Aufgewachsen ist in Krefeld am Niederrhein. Er ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit seiner Familie in Waiblingen. Nach der Ausbildung zum Offsetdrucker leistete er zunächst als Zeitsoldat seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr. Nach dem Wiedereinstieg ins Berufsleben in verschiedenen Unternehmen machte er eine Fortbildung zum Drucktechniker und übt diesen Beruf heute als Angestellter der Stadt Stuttgart aus. Sein Weg in ein kirchlich aktives Leben begann mit dem Ministrantendienst der Kinder- und Jugendzeit, später in der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), wo er in unterschiedlichen Aufgaben Verantwortung bis hin zur Landesebene wahrnahm. Seine Fähigkeit zum konzeptionellen Arbeiten und zum Denken in übergreifenden Zusammenhängen verdankt er nach eigener Einschätzung dieser Jugendarbeit in der DPSG. Seine Heimatgemeinde Heilig Geist im Waiblinger Stadtteil Hegnach ist seine Ausbildungs- und künftige Einsatzgemeinde als Diakon im Zivilberuf. In besonderer Weise will er sich dort den karitativen Aufgaben widmen.

Thomas Nixdorf wurde im August 1959 in Osnabrück als Sohn einer Sozialarbeiterfamilie geboren und ist dort auch aufgewachsen. Nach dem Abitur und dem Zivildienst beim Sozialdienst Katholischer Männer (SKM, heute: Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschland) studierte er an der Hochschule der Jesuiten St. Georgen in Frankfurt und an der Universität Münster. Er ist Diplom-Theologie und Diplom-Psychologe, Ehe-, Familien- und Lebensberater und Psychotherapeut. Seit 20 Jahren lebt und arbeitet Thomas Nixdorf in Baden-Württemberg, zunächst als Leiter der Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen in Lörrach. Dann wechselte er im Jahr 2000 aus dem Dienst der Erzdiözese Freiburg in denjenigen der Diözese Rottenburg-Stuttgart, und zwar als Leiter der Fachstellen für die Psychologischen Beratungsstellen der Diözese in der Hauptabteilung Pastorale Konzeption (IV) des Bischöflichen Ordinariats. Im März 2007 wechselte er als Fachreferent für Familienberatung und Telefonseelsorge in die Hauptabteilung Caritas (VI). Als Diakon im Zivilberuf wird er künftig in der Gemeindeseelsorge der Rottenburger Domgemeinde St. Martin mitwirken, in der er mit seiner Frau und den beiden Kindern lebt, und stundenweise auch in der unmittelbaren Beratung von Menschen in Krisen tätig sein. Auf diözesaner Ebene wird er als Diakon Aufgaben wahrnehmen, die der Stärkung des kirchlich-caritativen Profils caritativer Trägerorganisationen sowie der Förderung der Caritas in den Gemeinden dienen. Ebenso will er Initiativen einer Seelsorge anstoßen, die am caritativen Auftrag der Kirche ausgerichtet ist.

Martin Ogger ist im Juli 1960 geboren und lebt in Wangen im Allgäu. Die dortige Kirchengemeinde St. Martinus ist auch sein Ausbildungs- und künftiger Einsatzort als Diakon im Zivilberuf. Der gelernte Einzelhandelskaufmann ist heute als Sachbearbeiter (Fachwirt) für Logistik Rohmaterial bei der Liebherr Aerospace in Lindenberg im Allgäu tätig. In seiner heimatlichen Kirchengemeinde ist Martin Ogger seit vielen Jahren aktiv engagiert: als Kommunionhelfer, Leiter von Wortgottesdiensten, als stellvertretender Mesner, als Kirchengemeinderat und Mitglied in verschiedenen Ausschüssen der Kirchengemeinde. Seine ehrenamtliche Mitarbeit reicht aber auch über die Gemeindegrenze hinaus. So vertritt er die Erwachsenenverbände im Dekanatsrat des Dekanats Allgäu-Oberschwaben und ist Vorstand im Betreuungsverein St. Marin in Ravensburg sowie im Bildungswerk des Dekanats. Der heilige Martin von Tours, sein Namenspatron und derjenige seiner Heimatgemeinde ist in seiner mitmenschlichen Solidarität ein starkes und prägendes Vorbild für Martin Ogger. Die Anliegen suchender und benachteiligter Menschen betrachtet als einen wichtigen Bestandteil seiner künftigen Tätigkeit als Diakon.

Hermann Josef Peters wurde im August 1949 in Ulm geboren und lebt dort mit Frau und Tochter. Der promovierte Naturwissenschaftler hat Chemie und Pharmazie studiert und ist seit 20 Jahren in der biopharmazeutischen Industrie tätig. Persönliche Erfahrungen führten ihn zu einem vertieften Interesse an religiösen Fragen. Die Tätigkeit als Liturgiehelfer in seiner Heimatgemeinde St. Georg in Ulm gab den Anstoß zu Überlegungen, darüber hinaus in der Kirche aktiv zu sein, die Teilnahme am Interessentenjahr für den Diakonat bestärkte ihn in der Entscheidung, künftig als Diakon im Zivilberuf Menschen an seinem Arbeitsplatz in einem Industrieunternehmen in ihren Lebens- und Glaubensfragen zur Verfügung zu stehen. Seine Erfahrungen aus seiner Lebenswelt Ehe, Familie und Industrie will er auch in die Gemeinde „transportieren“. Die Ulmer Kirchengemeinde St. Georg hat einige konkrete Aufgaben für ihn vorgesehen. So soll er künftig als Kontaktmann für sozial schwache Menschen da sein und ebenso an der Kooperation zwischen Pfarrei, Caritasverband und Deutschem Rotem Kreuz in der „Initiative Wohnungslos“ mitwirken. Im Auftrag der Pfarrei wird am Flüchtlingsrat der Stadt Ulm mitwirken und sich um eine vertiefte ökumenische Zusammenarbeit im sozialen Bereich bemühen.
Matthias Tauch wurde im April 1946 in Wittichenau im heutigen Landkreis Bautzen in der Oberlausitz geboren, aufgewachsen ist er in Villingen-Schwenningen. In der dortigen St.-Franziskuspfarrei war er auch lange Jahre als Ministrant und Gruppenleiter der KJG tätig. Nach Schulzeit und Abitur im Jahr 1975 war er zunächst im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahrs im Kinderdorf Mariendorf in Ellwangen tätig, anschließend leistete er in einer Schwenninger Werkstatt für Menschen mit Behinderung seinen Zivilidienst. Von 1979 bis 1984 studierte Matthias in Tübingen Katholische Theologie und schloss das Studium mit dem theologischen Diplom ab. Danach wandte er sich einer ganz anderen Berufsrichtung zu: Er trat 1984 eine Schreinerlehre an, legte 1992 die Meisterprüfung im Schreinerhandwerk ab und ist seither in diesem Beruf tätig. Seit 1987 lebt Tauch mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Mössingen (Kreis Tübingen). Dort wirkt er in vielfältiger Weise am Gemeindeleben der Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt mit: als Leiter von Wort-Gottes-Feiern, als Teamleiter in der Tauf- und Firmkatechese, als Mitglied im Kirchengemeinderat und während der Vakanzzeiten der Kirchengemeinde auch im Pastoralteam. In der Mariä-Himmelfahrt-Gemeinde wird er auch künftig als Diakon im Zivilberuf tätig sein. Schwerpunkte seines Wirkens werden die Seniorenarbeit in der Kurklinik Bad Sebastiansweiler, die Mitarbeit in der „Mössinger Tafel“ und die Teamarbeit mit Taufkatechetinnen und –katecheten sein.

Jochen Werner wurde im Januar 1968 in Metzingen geboren und ist in Dettingen/Erms aufgewachsen. Nach Schulzeit und Abitur in Bad Urach im Jahr 1987 studierte er von 1987 bis 1992 in Tübingen und Dublin Katholische Theologie. Eine pastorales Praktikum und die Ausbildungszeit als Pastoralassistent in der Diözese Rottenburg-Stuttgart absolvierte er in der Kirchengemeinde Zum Allerheiligsten Erlöser in Holzgerlingen-Altdorf-Hildrizhausen im Dekanat Böblingen. Seit 1996 ist er Pastoralreferent im selben Dekanat in Ehningen und Gärtringen bzw. in der späteren Seelsorgeeinheit Aldingen-Ehingen-Gärtringen, wo er mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt. Dort blieb er auch weiterhin mit einem Teilauftrag tätig, als er im Februar 2009 die Stelle als Referent für Priester aus anderen Diözesen und im Orden in der Hauptabteilung „Pastorales Personal“ des Bischöflichen Ordinariats in Rottenburg antrat. Als Diakon im Hauptberuf wird der diese beiden Aufgaben auch künftig wahrnehmen. Jochen Werner weiß sich auf seinem Weg zum Beruf des Diakons begleitet und motiviert durch das eindrucksvolle Vorbild von Diakonen und Priester während seiner Ausbildungszeit, ebenso aber auch durch Impulse aus der lateinamerikanischen Kirche und aus der franziskanischen Spiritualität.