missio Jahresbericht 2008: erfreuliche Spendenresonanz in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Damit übertrifft das Spendenergebnis von 2008 dasjenige von 2007 um knapp 300.000 Euro (2007: 3,38 Mio). Bundesweit hat missio im vergangenen Jahr rund 73 Millionen Euro eingenommen. „Das Engagement der Katholiken in unserer Diözese war im zurückliegenden Jahr erfreulich hoch“, erklärte Johannes Bielefeld, kommissarischer missio-Diözesandirektor in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichtes 2008.

Ein Schwerpunkt der missio-Förderung war 2008 mit 16,9 Millionen Euro die Ausbildung von Priestern, Ordensleuten und kirchlichen Mitarbeitern in mehr als 90 Ländern. „Bildung ist die wichtigste Voraussetzung für soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Mit gut ausgebildetem Personal wird die pastorale Arbeit und Seelsorge nachhaltig gefördert“, so missio-Präsident Prälat Klaus Krämer. „Besonders in Krisenregionen sind die Männer und Frauen der Kirche wichtige Akteure in der Gesellschaft und setzen sich gegen soziale Not und für die Menschenrechte ein.“
Mit 19,9 Millionen Euro war die finanzielle Unterstützung der pastoralen Arbeit und Seelsorge der Kirche vor Ort ein weiterer Förderschwerpunkt. „Wir wollen unsere kirchlichen Partner in den armen Ländern der Erde langfristig unterstützen. Auch sie sind von der Wirtschafts- und Finanzkrise sehr betroffen. Daher appellieren wir dringend an unsere Förderer und Spender, sich weiterhin für die Anliegen der Weltkirche einzusetzen“, betonte Bielefeld.

Mit der Vergabe des Spendensiegels an missio bescheinigt das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) größtmögliche Wirksamkeit bei der Verwendung von Spenden, angemessene Verwaltungskosten und seriöse Öffentlichkeitsarbeit. Die korrekte Verwendung der Gelder wird in Aachen durch den missio-Verwaltungsrat, durch interne Kontrollgremien und durch unabhängige Wirtschaftsprüfer geprüft.