missio Jahresbericht 2010: Spendenzuwachs in der

Die Einnahmen aus Spenden und Kollekten für die Weltkirche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind angestiegen: Mit 3,3 Millionen Euro (2009: 3,1 Millionen Euro) haben die Katholiken in der württembergischen Diözese das Internationale Katholische Missionswerk missio im Jahr 2010 unterstützt. „Die positiven Ergebnisse der Kollekten zum Afrikatag und zum Sonntag der Weltmission zeigen, dass die Bereitschaft der Katholiken, sich weltkirchlich zu engagieren, ungebrochen ist.“ Das erklärte Domkapitular Dr. Heinz Detlef Stäps, missio-Diözesandirektor in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichtes 2010.
Der Schwerpunkt von missio lag im vergangenen Jahr auf der Ausbildungsförderung von Priestern, Ordensleuten und Laien, 14,4 Millionen Euro stellte das Hilfswerk dafür in mehr als 90 Ländern bereit. Stäps begrüßte, dass auch in die Unterstützung der pastoralen Arbeit und Seelsorge vor Ort 20,1 Millionen Euro investiert wurden.
Die Ausgaben für die Projektarbeit beliefen sich auf insgesamt 61,2 Millionen Euro. Mit der Vergabe des Spendensiegels an missio bescheinigte das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) größtmögliche Wirksamkeit bei der Verwendung von Spenden, angemessene Verwaltungskosten und seriöse Öffentlichkeitsarbeit.

Informationen:
Der Jahresbericht 2010 ist ab sofort bei missio erhältlich. Weitere Informationen zu missio stehen unter www.missio.de.
Das Internationale Katholische Missionswerk missio unterstützt die katholische Kirche in mehr als 90 Partnerländern in Afrika, Asien und Ozeanien, insbesondere durch die Ausbildung kirchlicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
In 2.068 Projekten finanziert missio zudem den Aufbau der kirchlichen Infrastrukturen, damit Menschen sich treffen und ihren Glauben miteinander teilen können. Die internationale missionarische Bewegung hat in Deutschland rund 300.000 Mitglieder. Zum Grundauftrag missios gehören qualifizierte Bildungs- und Informationsangebote zu weltkirchlichen Fragestellungen in Deutschland.