Mission: den Gott des Friedens ausstrahlen

Als ein „Fest des Glaubens und der weltweiten Verbundenheit“ bezeichnete Kreidler den Gottesdienst, an dem neben dem ghanaischen Bischof Gabriel Anokye auch andere afrikanische Geistliche sowie ein Chor aus Ghana mitwirkten. Das Internationale Missionswerk missio hat den diesjährigen Monat der Weltmission mit Bezug auf die derzeit in Rom tagende 2. Afrikanische Bischofssynode unter den Leitgedanken gestellt: „Selig, die Frieden stiften.“ Wenn sich die Kirche in Afrika als Kirche im Dienst von Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden sehe, dann sei dies auch ein Zeichen für die Kirche in Deutschland, betonte der Weihbischof. Deutsche Gemeinden unterstützten die afrikanische Kirche durch Partnerschaftsprojekte in ihrem Bemühen um ein versöhnendes und friedvolles Zusammenleben. Dies sei jedoch eine „Frage der Augenhöhe“. Es gehe nicht um eine „gönnerhafte Haltung von oben nach unten“, sondern darum, dass sich eigenständige Partner gegenseitig austauschten. Es sei die Sendung der Christen, so Weihbischof Kreidler, den Menschen weltweit zu helfen und deren „eigene Lebensenergien zu spüren“. So entstehe Friede und Gerechtigkeit. Mission sei mehr als Verkündigung in Worten. Es gehe vor allem „um ein Zeugnis unseres Glaubens durch die Art, wie wir leben“. Mission bedeute, den Gott des Friedens auszustrahlen und ihm „unsere Hände und Füße für ein friedfertiges Miteinander zu leihen“, sagte der Weihbischof.