Mit eigenem Leben für den Glauben einstehen

Im Religionsunterricht gehe es um persönliche Orientierung und Identitätsfindung. Deswegen müsse dieser Unterricht von Menschen gegeben werden, „die christlichen Glauben auf der Basis ihres eigenen Lebens darstellen können“. Bischof Fürst hob hervor, ein solcher Unterricht könne nur im lebendigen Bezug zur Kirche gelingen.

Durch die Erteilung der Missio Canonica drückt der Bischof den Religionslehrerinnen und -lehrern sein Vertrauen, seine Verbundenheit und seine Solidarität aus. Sie erteilen ihr Fach im Auftrag und mit Unterstützung der Kirche. Die Missio setzt ein abgeschlossenes Studium der Katholischen Theologie/Religionspädagogik voraus und wird erteilt, wenn die betreffende Person einen Lehrauftrag im Fach Katholische Religionslehre wahrnimmt. Die Beauftragten sagen zu, den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit der Lehre der Katholischen Kirche zu erteilen. Sie versprechen zudem, ihr Leben an der christlichen Ethik und Soziallehre auszurichten.