Mit Ideenreichtum und Kompetenz für die Bewahrung der Schöpfung eintreten

Bewerben können sich darum Kirchengemeinden, kirchliche und karitative Einrichtungen, Verbände, Bildungswerke oder Orden, aber auch Einzelpersonen oder Initiativgruppen aus der Diözese. Der Franziskus-Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, wurde im Jahr 2008 von Bischof Gebhard Fürst im Rahmen der interdisziplinären Klima-Initiative der Diözese gestiftet und mit einem Preisgeld von jeweils 10.000 Euro ausgestattet. Schirmherr des jetzt ausgeschriebenen Franziskus-Preises 2012 ist der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann, den Vorsitz der Jury übernimmt Umweltminister Franz Untersteller. Der Preis wird am Donnerstag, 4. Oktober 2012, dem Fest des hl. Franz von Assisi, in Stuttgart verliehen.

Es sei schwer zu entscheiden, ob man angesichts der Ergebnisse der Weltklimakonferenz in Durban wirklich zuversichtlich sein könne, was eine für alle Staaten rechtsverbindliche Verpflichtung auf wirksame Klimaziele oder gar deren Umsetzung in absehbarer Zeit betreffe, sagte Bischof Gebhard Fürst im Zusammenhang mit der Ausschreibung des Franziskus-Preises. Doch sei das Gebot der Stunde nicht Resignation oder gar Untätigkeit. Gerade angesichts der Zögerlichkeit der internationalen Politik müssten Christen umso entschiedener mit Ideenreichtum, Kreativität und Kompetenz für die Bewahrung der Schöpfung eintreten. Mit ihrer Klima-Initiative und mit Motivationsmaßnahmen wie dem Franziskus-Preis stelle sich die Diözese dieser Verantwortung.


Ausschreibungsunterlagen s. unter http://www.drs.de/index.php?id=21657